Schmerzkliniken
in

Bad
Mergentheim

seit 1987 / 1983

SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD
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SCH MERZTHERAPIEZENTRUM
Schmerzklinik mit Schmerzambulanz
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Für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen werden auf der Grundlage des § 40 bzw. 111 SGB V Rehabilitationsbehandlungen und für
Patienten mit privater Krankenkasse Krankenhausbehandlungen gemäß OPS 8-918 durchgeführt. Die Kliniken sind auch beihilfefähig.

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Handlungskonzepte erfolgreicher Schmerzkliniken

Schmerzkliniken bieten eine ganze Fülle von Therapieverfahren an. Insbesondere hat die Erfahrung gezeigt, dass bei chronischen Schmerzen oft nur eine intensive Therapie mit gleichzeitigem Einsatz verschiedener Therapieverfahren den erwünschten Erfolg bringt. Man kann das vergleichen mit Menschen, die einzeln versuchen, ein Auto zu schieben. Dies wird nicht gelingen. Wenn diese aber zusammen das Auto schieben, wird es sich bewegen. Daher ist immer eine Kombination verschiedener Therapieverfahren sinnvoll, also eine sog. multimodale Schmerztherapie. Diese müssen individuell für den Patienten und je nach Stadium der Behandlung immer wieder neu zusammengestellt und aufeinander abgestimmt werden.

Die Behandlungsmethoden moderner Schmerzkliniken im Einzelnen:

· Therapeutische Lokalanästhesie

Bei der therapeutischen Lokalanästhesie werden (möglichst lang wirkende) örtliche Betäubungsmittel (Lokalanästhetika) (z. B. Bupivacain) an bestimmten Körperstellen eingebracht. Für die Injektionen werden sehr feine Nadeln verwendet, was von der Empfindung her dem Setzen von Akupunkturnadeln ähnelt. Die Betäubungsmittel werden entweder in die schmerzende Stelle (Infiltrationen) oder direkt an den schmerzleitenden Nerv gespritzt (Nervenblockade). Im speziellen Rahmen einer stationären Behandlung in Schmerzkliniken ist es möglich, über mehrere Wochen diese Therapie tgl. bis mehrfach tgl. durchzuführen. Wird die Methode dagegen nur alle paar Tage ambulant angewendet bleibt der gewünschte Erfolg in aller Regel aus.

In wenigen Schmerzkliniken ist auch die Anlage eines Katheters zur Durchführung kontinuierlicher Blockaden mittels mehrfacher Injektionen tgl. an Nerven oder Nervenstämme möglich. Dieses ermöglicht eine noch bessere und komplettere Therapie im o. g. Sinne.

Die therapeutische Lokalanästhesie hat eine deutliche Durchblutungssteigerung zur Folge (Sympathikolyse), zudem kommt es zu einer deutlichen Muskel entspannung im Bereich der Behandlung. Ein ganz besonders wichtiger Effekt ist der auf die Nervenzelle selber. Die Schmerznerven werden nämlich automatisch durch anhaltenden Schmerz immer überempfindlicher. Durch die wiederholte therapeutische Lokalanästhesie erlangen sie wieder eine normale Erregbarkeit. Dieses führt in aller Regel zu einer anhaltenden Schmerz linderung, besserer Beweglichkeit, besserer Beübbarkeit für die Krankengymnastik und Besserung bzw. Optimierung des örtlichen Stoffwechsels.

· Analgetikatestung

Analgetika (= Schmerzmittel) werden von Schmerzkranken oft in ungünstiger Kombination eingenommen. Das hat häufig Nebenwirkungen wie Magen schmerzen, Verstopfung, Müdigkeit und Nieren- und Leberschädigungen zur Folge. Um dieses zu vermeiden ist eine auf die Person und seine Vorerkrankung abgestimmte Testung verschiedener Schmerzmittel notwendig. Dieses auch, da oft die Schmerzen nach einer gewissen Zeit nicht mehr prompt auf Schmerzmittel ansprechen. Häufig ist viel Erfahrung notwendig, um anhaltende Schmerzen effektiv und nebenwirkungsarm in den Griff zu bekommen.

· Akupunktur (Schmerzakupunktur)

Die Wirksamkeit von Akupunktur ist für einige Krankheitsbilder, insbesondere bei Knie- und Rückenschmerzen breit nachgewiesen worden. Bei anderen Schmerzerkrankungen ist sie aber ebenfalls sinnvoll in Kombination mit anderen Verfahren anzusetzen. Akupunktur ist vor allen Dingen fähig, Muskelverspannungen zu lösen, Schmerzen zu lindern und unterbewusste Funktionen wie Schlaf, Schwitzen, innere Unruhe u. ä. positiv zu beeinflussen.

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